DAS SELTERSTOR – Tor zur Innenstadt oder Blockadebauwerk.

17-selterstor1_150Schon Ende der 90er Jahre haben international renommierte Stadtplaner, wie Mario Bloem oder Jörn Walter (Hamburg) am Beispiel Gießen deutlich gemacht: „In urbanen europäischen Innenstädten gehört alles auf die Ebene. Keine Unterführung – keine Überführung!“



17-selterstor3_150Wirtschaftlich ist es ohnehin ein Jammer, dass nach gut 1,4 Millionen DM vor gut 10 Jahren, abermals 750.000,00 Euro von der Stadt in die Funktionsfähigkeit dieses Objektes investiert wird. Von den monatlich laufenden Kosten ganz zu schweigen. Einen gerne als Wahrzeichen bezeichneten Betonklotz „Klo“ zu nennen, ist für das überregionale Bemühen eines Stadtmarketings auch nicht unbedingt hilfreich. Keine Frage: Der Seltersweg liebt sie nicht, die Barriere zu einem der Eingänge der Innenstadt. Gleichwohl setzt er sich dafür ein, nach bevorzugtem Abriss eine adäquate Gestaltung zu unterstützen.

Viele hätten sich gewünscht, eine neuere „Sicherungsinvestition“ in die ewig – und sicher bald wieder – defekten Rolltreppen und Aufzüge nicht übers Knie zu brechen, sondern eine sicherlich machbare Verkehrsregelung auf einer Ebene gewissenhaft zu prüfen.

17-selterstor4_150Am Berliner Platz oder Oswaldsgarten, ja sogar am Pariser L´Arc de Triomphe oder rund um Roms Kollosseum finden täglich sicherlich mehr Fußgänger und Autos ein übersichtliches Nebeneinander. Ohne Barrieren. Das BID-Seltersweg bietet dem Magistrat gerne in seinen Bemühen um eine ästhetische und verkehrssichere Lösung eine Zusammenarbeit an.



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